Das Blasorchester und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Laer traten unter der Leitung von Tobias Bußkamp auch gemeinsam auf.

Das Blasorchester und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Laer traten unter der Leitung von Tobias Bußkamp auch gemeinsam auf.

Laer - 

Zur beliebten Begegnungsstätte wurde am Wochenende der Rathausteich in Laer. Dort stellten die Vereinigten Schützen zum ersten Mal nach über 20 Jahren wieder einen Maibaum auf. Dabei und bei der Gestaltung des bunten Programms bekamen die Veranstalter viel Unterstützung von heimischen Vereinen und Gruppen.

Von Heinrich Lindenbaum

Nach über 20 Jahren steht am Rathausteich in Laer seit dem Wochenende wieder ein Maibaum. Leider konnte dieser nicht nach „bayerischer“ Art mit Stangen und Muskelkraft aufgestellt werden. So musste schon ein Kran her, der diesen 13 Meter hohen und 700 Kilogramm schweren Stamm am Samstag vor den Augen zahlreicher Besucher, die das Schauspiel gespannt verfolgten, in die Vorrichtung hievte.

„Der Maibaum als Mittelbaum ist ein Mittelpunkt, um den sich Menschen versammeln“, erklärte Pastor Andreas Ullrich zu Beginn der Segnung. Bei „Mitte-Menschen“ könnten sich Eintracht und Mitmenschlichkeit entwickeln. Die Mitte mache die Menschen gleich und bewahre dabei ihre Unterschiede. Festverankert in der Erde rage der Maibaum als Lebensbaum nach oben, ins Grenzenlose, in die Weite, in den Himmel.

„Im Maibaum kannst du Himmel und Erde, Zeit und Ewigkeit fest verbunden sehen“, betonte der Seelsorger. Er beendete die Segensfeier mit dem Spruch „Nach altem Brauch und Sitte, steh ich hier in unsrer Mitte, zu stärken unser Freundschaftsband, zur Zierde unserm  Münsterland“. Nach der Segnung wurde der Kranz von  Björn Voss mit dem Kran hochgezogen und in luftiger Höhe am Maibaum angebracht. In geselliger großer Runde wurde dann das Aufstellen des Maibaumes ausgiebig gefeiert. Auch die Kleinen hatten dabei die Möglichkeit am Rathausteich an verschiedenen Stationen zu spielen.

„Es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Schützen andere Vereine und Gruppen in der Gemeinde ansprechen, um eine solches Event veranstalten zu können“, gab es viele dankende und lobende Worte für die Verantwortlichen der Aktion. „Es war gar nicht schwer, für den heutigen Nachmittag interessierte Gruppen zu finden. Alle haben sich sofort bereit erklärt, mitzumachen“, freute sich  David Potthoff, stellvertretnder Vorsitzender der Schützenbruderschaft, über die breite Unterstützung

Die Freiwillige Feuerwehr hatte an diesen Nachmittag einige Fahrzeuge am Rathausteich aufgestellt und für die Kinder die Möglichkeit geschaffen, einmal eine Wasserspritze zu betätigen. Der DRK-Ortsverein führte zahlreiche Gespräche an seinem Info-Stand und zeigte auch einige Erste-Hilfe-Übungen. Dicht umlagert waren auch die Spielstände der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer undHolthausen mit einem Schminkstand, Wikingerschach und einem Kickertisch.

Zudem stellten die Zwergen-, die Funken- und die Tanzgarde ihr Können unter Beweis und erhielten für ihre Auftritte viel Applaus. Musikalisch umrahmt wurde dieser Nachmittag vom Blasorchester Laer und dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr, die auch in einem gemeinsam Spiel beider Musikgruppen unter der Leitung von Tobias Bußkamp zum Gelingen des Nachmittags beitrugen. Für das leibliche Wohl sorgten Mitglieder der Schützengesellschaft Niedern-Altenburg und die Laerer Schützenbruderschaft.

 

Quelle: http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Laer/2780174-Laer-Maibaum-eint-die-Menschen 

 

 

 

 

So kennen die Laerer Peter Suttorp: Als Tambourmajor leitet er das musikalische Geschick des Spielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Laer und geht bei Aufmärschen immer vorne weg. Foto: Heinrich Lindenbaum

Peter Suttorp gibt das Amt als Tambourmajor an Tobias Bußkamp ab. Seit mehr als einem halben Jahrhundert gehört der Laerer dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr an, davon 20 Jahre als Tambourmajor und Vorstandsmitglied. Der letzte große Auftritt des Leiters erfolgte beim Großen Zapfenstreich in Ibbenbüren vor einer Kulisse von über 700 Feuerwehrleuten bei der Verabschiedung vom Kreisbrandmeister Meyer.

„Beim Großen Zapfenstreich steht man als Tambourmajor immer alleine auf weiter Flur“, erklärt Suttorp, dass die Spielleute dabei nur auf seine Zeichengebung reagieren, da es keine andere Verständigungsmöglichkeit gibt. Aber es habe wieder hundertprozentig geklappt, freut sich der Mann an vorderster Front.

„Eigentlich ein schöner Abschied, aber auch mit etwas Wehmut, wenn man bedenkt, was man in all den 51 Jahren alles so auf Vereinsebene erlebt hat“, bilanziert der Spielmannszugsleiter. „Aber ich bin nicht aus der Welt und für den Notfall immer noch in Bereitschaft“, räumt Suttorp ein.

Mit Josef Waterkamp, Hubert Rengers, Franz Veltrup, Heinz Blömer und Stefan Rikels hat der Musiker in seiner aktiven Zeit gleich fünf verschiedene Wehrführer erlebt. Die Gemeinde habe immer ein offenes Ohr für den Spielmannszug gehabt, zeigt sich der Jubilar dankbar für die Unterstützung seitens der Verwaltung und des Rates.

In den 90ziger Jahren hat Peter Suttorp mehrere Lehrgänge auf Landesebene besucht, die notwendig waren, um die musikalische Leitung des Spielmannszugs übernehmen zu können. Dabei wurde der Nachfolger von Hermann Abbenhaus für sein Amt als Tambourmajor fit gemacht.

„Wenn ich Paul Blömer nicht gehabt hätte, dann wäre ich ganz schön ins Schwimmen gekommen“, erinnert sich Suttorp an seine erste Zeit als Tambourmajor. Zudem war er stellvertretender Kreisstabführer des Großkreises Steinfurt.

Als einziger Feuerwehr-Spielmannszug des Kreises Steinfurt sei man bei Aufführungen vom „Großen Zapfenstreich“ und Verbandsaufmärschen bei Jubiläen immer sehr gefragt, gibt der Leiter zu bedenken.

Auch beim eigenen 100-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr habe man sich, dank der guten Kameradschaft und Zusammenarbeit im Spielmannszug, gut präsentiert.

„Ich habe auch in schwerer Zeit beim Spielmannszug immer wieder Halt gefunden“, schätzt Suttorp die gute Kameradschaft, die auch im „Freundeskreis der Mönsterländer“ gepflegt wird, der sich 1948 gegründet hat. 15 Vereine gehören der Vereinigung heute noch an. Einmal im Jahr treffen diese sich, um gemeinsam zu musizieren, so wie es auch beim Jubiläum in 2015 in Laer der Fall war.

Eine Mitgliedschaft in den drei früheren Laerer Schützenvereinen (heute Vereinigte Schützen) war für Suttorp selbstverständlich. Auf einen Posten im Offizierskorps oder Vorstand habe er in all den Jahren aber bewusst verzichtet, weil ihm die Musiker stets wichtiger war.

„Ich könnte ein Buch über die Erlebnisse und Begebenheiten im Spielmannszug, wie auch über die Höhen und Tiefen, die jeder im Verein mal erlebt hat, schreiben“, erklärt der Musiker, der meint, dass es nun an der Zeit ist, Jüngeren Platz zu machen.

Quelle ww.wn.de

 


Abend der Gefahrenabwehr und Verabschiedung des KBM a.D. Meyer

30. August 2016, 19:00 Uhr•Schlagwörter:  

Am Dienstag, dem 30.08.2016, fand der „Abend der Gefahrenabwehr“ des Kreises Steinfurt und die Verabschiedung des Kreisbrandmeisters a.D. Reinhard Meyer in Ibbenbüren an der Feuer- und Rettungswache statt.

Unter den 600 geladenen Gästen waren der Landrat des Kreises Steinfurt Dr. Klaus Effing mit seinen beiden Stellvertretern, der Kreisdirektor Dr. Martin Sommer, der Abgeordnete Wilfried Gruhnendahl (MdL), die Bezirksbrandmeister Donald Niehues und Klaus Mönch (a.D.), die Kreisbrandmeister aus dem Regierungsbezirk Münster, Vertreter der verschieden Fraktionen, die Leiter der Feuerwehren aus dem Kreis Steinfurt mit Abordnungen aus ihren Wehren, der stv. Direktor des IDF Münster Ludger Hoster, der Bürgermeister der Stadt Ibbenbüren Dr. Marc Schrameyer.

Der Empfang fand im Innenhof der Wache statt. Dort wurde zu einem Imbiss eingeladen und bei vielen interessanten Gesprächen und „Kaiserwetter“ verging die Zeit bis zum offiziellen Beginn der Veranstaltung wie im Fluge.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes des Kreises Steinfurt Manfred Kleine Niesse eröffnete die Veranstaltung und führte durch den Abend. Nach den Reden des Landrates und des Bezirksbrandmeisters erfuhr Reinhard Meyer eine Ehrung durch den Kreisjugendfeuerwehrwart des Kreises Steinfurt Frank Klose. Ihm wurde die Silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr NRW verliehen. Im Anschluss ergriff Kreisbrandmeister a.D. Reinhard Meyer das Mikrofon und hielt eine bewegende, interessante und kurzweilige Rede über seinen Werdegang in der Feuerwehr.

Zu seinen Ehren hielt die Feuerwehr im Anschluss einen Großen Zapfenstreich ab. Auf der Ehrentribüne befanden sich der Landrat Dr. Klaus Effing, Reinhard Meyer mit seiner Gattin Jutta und der neue Kreisbrandmeister Raphael-Ralph Meier. Die Leitung hatte Manfred Kleine Niesse. Der musikalische Teil wurde vom Feuerwehr-Spielmannszug Laer und den Musikzügen Neuenkirchen und Mesum dargeboten. Die Fackelträger wurden durch die Feuerwehr Hörstel gestellt. Die Durchführung war eindrucksvoll und die musikalischen Darbietungen tadellos.

Im Anschluss an den Großen Zapfenstreich klang der Abend gemütlich aus.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Kameradinnen und Kameraden, die mit der Vorbereitung und der Durchführung dieser Veranstaltung zu tun hatten.

 

Quelle http://www.feuerwehr-ibbenbueren.de/?p=7281


Nachwuchs-Gruppe Spielmannszug
Auch mit 101 Jahren gehört der Spielmannszug der freiwilligen Feuerwehr Laer noch nicht zum alten Eisen. Stolz präsentiert der neue Tambourmajor Tobias Busskamp mit seinen Kameraden Kira Abstiens und Jonas Surmund die Nachwuchs-Gruppe des Spielmannszuges. Wer noch einsteigen möchte, meldet sich bei Stefan Ellinghaus (Tel. 6471) oder Karl-Josef Leismann (Tel. 278 o. 1073). Weitere Infos unter  www.spielmannszug-laer.de

 

Quelle ww.wn.de 


Laer - 

Das Amt des Vorsitzenden beim Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Laer teilen sich nun Schriftführer Stefan Ellinghaus und Kassierer Karl-Josef Leismann, die ihre bisherigen Funktionen zusätzlich weiterführen. Der ehemalige Vorsitzende Norbert Surmund sowie Tambourmajor Peter Suttorp hatten ihre Ämter aus Altersgründen bereits im Herbst niedergelegt.Nachdem im vergangenen Herbst der bisherige Vorsitzende Norbert Surmund sowie Tambourmajor Peter Suttorp aus Altersgründen ihre Ämter niedergelegt haben, wählten die Feuerwehr-Musiker während ihrer Generalversammlung einen neuen Vorstand. Das Amt des Vorsitzenden teilen sich nun Schriftführer Stefan Ellinghaus und Kassierer Karl-Josef Leismann, die ihre bisherigen Funktionen zusätzlich weiterführen.

Zum neuen Tambourmajor wurde Tobias Busskamp gewählt, er wurde gleichzeitig zum Jugendwart ernannt. Die Spielleute bedankten sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern mit einem kleinen Präsent. Nach dem Gedenken an den verstorbenen ehemaligen Kameraden Johannes Surmund wurden die Spielleute Thomas Franke und Sven Schneider für fünfjährige Mitgliedschaft sowie Holger Dachmann in Abwesenheit für 25-jährige Treue geehrt.

Weitere Infos finden sich unter www.spielmannszug-laer.de oder es gibt sie bei der wöchentlichen Probe donnerstags ab 20 Uhr im Keller der Werner-Rolevinck-Schule sowie bei den Vorstandsmitgliedern Stefan Ellinghaus unter Telefon 6471 oder Karl-Josef Leismann unter Telefon 2 78.

 

Quelle ww.wn.de

 


Laer - 

Das feiern die Musiker am Sonntag (3. Mai) ab 10.30 Uhr mit einem kleinen Festkommers und einem Treffen der ehemaligen Spielleute. Um 18 Uhr folgt eine Messe für die verstorbenen Mitglieder, die als Floriansmesse der Freiwilligen Feuerwehr Laer gefeiert wird. Am 31. Mai (Sonntag) folgt ein großes Freundschaftstreffen.

Von Norbert Surmund

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Laer feiert sein 100-jähriges Bestehen. Er wurde 1915 gegründet als Trommler und Pfeifer-Korps, der Laerer Jugendwehr, einer während des Ersten Weltkrieges auf den Kriegsdienst vorbereitenden Gruppe von 16- bis 20-jährigen Jugendlichen. Aus diesen frühen Anfängen entwickelte sich in den 20er Jahren ein Schüler-Spielmannzug unter der Leitung von Rektor Rieping.

Im Jahr 1929 schlossen sich die Musiker der Freiwilligen Feuerwehr Laer an, den sie bis heute noch angehören. Während des Nationalsozialismus wurde der Spielmannszug in die Hitlerjugend eingegliedert und während des Krieges aufgelöst.

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben 36 junge Männer den Verein im Herbst 1948 wieder begründet. Nach wenigen Übungsstunden mit Ausbilder August Ratthoff und Theodor Kofert senior, wurde das erste Junggesellenschützenfest 1948 in behelfsmäßigen Uniformen begleitet. Seit der Wiederbegründung der Schützenbruderschaft St. Bartholomäus im Jahr 1951 sorgt der Spielmannszug bis heute für zackige Marschmusik.

1952 nahm der Spielmannszug an seinem ersten Musikwettstreit in Ochtrup teil, wo gleich der erste Preis errungen wurde. Es folgten dann zahlreiche Wettstreitteilnahmen, vor allem in den 80er und 90er Jahren. Überfüllte Pokalschränke im Feuerwehrgerätehaus zieren heute noch den Sitzungssaal.

Gerne erinnern sich die Spielleute an die großen Erfolge als Tagesbester beim Wettstreit im August 1981 in Ibbenbüren-Dirckenberg und als Tagesbester im Juni 1987 im österreichischen Krumpendorf bei Kärnten.

Die großen Erfolge hatte der Spielmannszug dem Ausbilder Paul Blömer und Tambourmajor Hermann Abbenhaus zu verdanken. Nach der Erkrankung des langjährigen Tambourmajors bereitete man sich im April 1993 in der Schemder Bergmark in Steinfeld mit einem Proben-Wochenende auf das 100-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr vor. An diesem Wochenende wurde Norbert Surmund zum Ersten Vorsitzenden und Peter Suttorp zum Tambourmajor gewählt. Hermann Abbenhaus hatte vorher beide Ämter inne gehabt.

Ein eindrucksvolles Bild bot sich beim Großen Zapfenstreich zum 100. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr im Mai 1993 auf dem Vorplatz des Marienhospitals unter der Leitung von Karl-Heinz Berning und Hermann Abbenhaus. Dies war sein letzter Auftritt beim Spielmannszug.

Unter der neuen Führung entschied man sich, auch Mädchen in den Spielmannszug aufzunehmen, was bei Feuerwehren bis dahin nicht üblich war. Durch die gute Jugendarbeit wuchs der Spielmannszug und man war in der Lage, nicht nur Märsche sondern auch Konzertstücke zu spielen.

Zum 85-jährigen Bestehen im Mai 2000 hatte der Spielmannszug 29 Musiker und neun Personen in der Ausbildung. In den Folgejahren wurden viele Konzerte gespielt.

Gerne erinnert sich jeder an das große Gemeinschaftskonzert mit dem Spielmannszug Nottuln und dem Spielmannszug Coesfeld in der Aula der Werner-Rolevinck-Grundschule.

Quelle ww.wn.de